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27.08.2008 Druckversion | Versenden

4770 Dopingtests in Peking durchgeführt

Bisher zehn positive Fälle

Insgesamt wurden bei den Sommerspielen in Peking während der Kontrollperiode vom 27. Juli bis 24. August 4770 Dopingtests vorgenommen. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) mit. Dies entspricht einer Erhöhung um über 30 Prozent gegenüber den 3700 Tests in Athen 2004.



Von den Kontrollen in Peking waren 3801 Urintests und 969 Bluttests. 817 Urintests wurden auf das Ausdauerdopingmittel EPO und 471 Bluttests auf Wachstumshormone analysiert. Für die Kontrollen waren die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) und das Olympia-Organisationskomitee BOCOG zuständig. Die ersten Fünf eines jeden Wettkampfes sowie zwei weitere Athleten wurden überprüft. Außerdem gab es zahlreiche Zielkontrollen.

Bisher sind zehn positive Fälle bekannt, wobei bei den Pferden von vier Reitern das Ergebnis der B-Probe noch aussteht. Zwei Athleten verloren bislang drei Medaillen.

sid



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