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27.08.2008 Druckversion | Versenden

Koch fordet harte Strafen für Böller-Werfer

Täter drohen bis zu drei Jahre Haft

Der von einem Knallkörper verletzte deutsche Profi Georg Koch fordert eine harte Bestrafung der Täter. "Ich hoffe, dass mit der Strafe ein Zeichen gesetzt wird, denn das hat mit Fußball nichts zu tun", sagte der Torhüter des österreichischen Meisters und Tabellenführers Rapid Wien am Mittwoch dem DSF.



Der 36-Jährige war am Sonntag im Wiener Stadtderby zwischen Rapid und Austria (3:0) in der 11. Minute durch einen Knallkörper verletzt worden. Koch erlitt bei der Detonation

Es wurden Kochs Aussagen zufolge bereits mehrere, für die Tat infrage kommende Personen verhört. "Ich weiß nur, dass wohl drei Leute bislang näher in Betracht gezogen und verhört wurden", erklärte Koch, der in der Bundesliga für Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg spielte.

Nach Meinung des Keepers geraten durch einige wenige Chaoten die vielen echten Fußball-Fans in Misskredit. "Man sollte jetzt nicht alle Fans in einen Korb schmeißen. Aber gegen diese Handvoll muss man schon hart vorgehen, weil es so im Fußball nicht weitergehen kann. Das ist nicht gut für die Fankultur insgesamt und für die Fans, die sich im Stadion vorbildlich verhalten", sagte Koch. Dem Täter drohen bis zu drei Jahre Haft.

sid



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